F1. Coaching

Die niederschwellige, individuelle Beratung und Betreuung der Teilnehmenden im Coaching vor, während und im Anschluss an Fördermaßnahmen ermöglicht und verbessert ihre Teilhabe am Arbeitsmarkt.

Eine junge Frau beim Coaching
 

Unsere Ziele

Stärken nutzen

Die Teilnehmenden werden dabei unterstützt ihre Kompetenzen zu erkennen und weiterzuentwickeln, so steigern sie ihre Selbstsicherheit und ihre Chancen auf eine dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Perspektiven aufzeigen

Es werden berufliche Möglichkeiten in den Blick genommen und das Leistungsniveau der Teilnehmenden gefördert, um die Chancen auf eine dauerhafte Eingliederung zu verbessern.

Abbrüche verhindern

Individuelle Probleme sollen frühzeitig aufgegriffen und Maßnahme-, Ausbildungs- und Beschäftigungsabbrüche verhindert werden.

FAQ - Förderbaustein 1 Coaching

Die wichtigsten Fragen & Antworten

Die FAQ-Liste wird fortlaufend um Fragen und Antworten ergänzt.

Gefördert werden Maßnahmen für ein niederschwelliges, individuelles Coaching mit dem Ziel, die Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Dabei wird ein Betreuungsschlüssel von 1:20 zugrunde gelegt. Für Ein- und Austritte aus der Beratung wird eine gewisse Flexibilität zugelassen, so dass freiwerdende Betreuungsplätze im Coaching nach Möglichkeit nach zu besetzen sind.

Zuwendungsempfangende sind die Kreise und kreisfreie Städte in Nordrhein-Westfalen.

Ja, das ist möglich. Die Kommune ist in diesem Fall dann für den Förderbaustein 1 auch die Fördermittelnehmerin.

Die Zielgruppe ist in der Richtlinie beschrieben, konkrete Adressatinnen und Adressaten des Coachings sind von den Gegebenheiten und den individuellen Bedarfen vor Ort abhängig.

Mit dem Coaching 

  • wird eine Betreuung sowie Begleitung der Teilnehmenden vor, während und im Anschluss an Fördermaßnahmen ermöglicht (zum Beispiel im Anschluss an den Förderbaustein berufsbegleitende Qualifizierung und/oder Sprachförderung oder den Baustein nachträglicher Erwerb des Hauptschulabschlusses).
  • sollen individuelle Probleme frühzeitig aufgegriffen und Maßnahme-, Ausbildungs- und Beschäftigungsabbrüche verhindert werden.
  • wird zur Stabilisierung und Festigung der Teilnehmenden und ihrer Ausbildungs-, Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit beigetragen.
  • soll das Leistungsniveau der Teilnehmenden gesteigert und eine dauerhafte Eingliederung unterstützt werden. 
  • können bei Bedarf auch die Arbeitgeber der Teilnehmenden unterstützt werden.

Die Beratung und Unterstützung der Teilnehmenden im Coaching kann unter Anwendung vielfältiger sozialpädagogischer Methoden und Techniken sowie Instrumente des Coachings erfolgen und beispielsweise folgende Themen beinhalten:

  • Erkennung, Entwicklung und Förderung von (Schlüssel)Kompetenzen, zum Beispiel:
    • persönliche Kompetenzen (u.a. Motivation, Leistungsfähigkeit, Selbstbild, Selbsteinschätzung, Selbstsicherheit, Selbständigkeit)
    • soziale Kompetenzen (u.a. Kommunikationsfähigkeit, Kooperation und Teamfähigkeit sowie Kritik- und Konfliktfähigkeit)
    •  berufliche Kompetenzen (u.a. Lernfähigkeit, Einordnung und Bewertung von Wissen, Arbeitsorganisation, Problemlösungsfähigkeit)
    • interkulturelle Kompetenzen (u.a. Offenheit, Empathie, Verständnis und Toleranz)
  • Berufsorientierung
  • Konflikt- und Krisenintervention
  • Alltagspraktische Unterstützung

Der Coach verfügt mindestens über einen Fachhochschul- oder Bachelorabschluss im sozialpädagogischen Bereich, in sozialer Arbeit oder im vergleichbaren Fachbereich oder einen anderen, mindestens dem Niveau 6 des deutschen Qualifikationsrahmens zugeordneten formalen Abschluss und muss mindestens 2 Jahre beruflich tätig gewesen sein. Hiervon kann in Abstimmung mit den für Arbeit beziehungsweise Integration zuständigen Ministerien in begründeten Einzelfällen abgewichen werden. Eine Entscheidung hierüber obliegt der Bewilligungsbehörde.

Die Pauschale von 6.600 Euro wird pro Vollzeitstelle pro Monat gewährt. Sie kann auch anteilig gewährt werden.

Der Teilhabemanager/die Teilhabemanagerin ist eine Koordinator/eine Koordinatorin und befasst sich mit der qualitativen und quantitativen Erfassung sowie der Bedarfs- und Angebotsanalyse für die Zielgruppe. Er/ Sie erfasst und dokumentiert alle Maßnahmen, die für die Zielgruppe zur Verfügung stehen. Demgegenüber ist der Coach Ansprechperson und Hilfesteller bei der Durchführung der Bausteine 2-4 und betreut die Teilnehmenden.

Der Zuwendungsempfangende erhält für die Teilnehmenden, die ausschließlich eine Maßnahme des Förderbausteins Coaching besuchen, keine Fahrtkostenpauschale.

Anträge für die Förderbausteine 1-4 sollen bis spätestens 31.01.2020 (Ordnungsfrist) gestellt werden und sind bis spätestens zum 31.03.2020 (Ausschlussfrist) zu stellen. Anträge, die bis zum 31.01.2020 eingereicht werden, werden vorrangig geprüft.

Der Verwendungsnachweis ist innerhalb von drei Monaten nach Beendigung des Bewilligungszeitraumes, spätestens jedoch mit Ablauf des dritten Monats nach Ablauf des Haushaltsjahres vorzulegen. Der Nachweis über die Beschäftigung des eingesetzten Personals erfolgt durch Vorlage des Arbeitsvertrages oder durch eine schriftliche Anweisung zum Personaleinsatz. Der Nachweis der Beratungstätigkeit ist durch eine monatliche Erklärung des Coachs zu erbringen, in der die durchgeführten Beratungsstunden zu dokumentieren sind. Diese ist von dem Coach beziehungsweise dem Zuwendungsempfangenden durch Unterschrift zu bestätigen.

Downloads

Der Förderantrag für den Förderbaustein 1 und weitere Informationen stehen Ihnen auf der Internetseite der Bezirksregierung Arnsberg zur Verfügung: