F5. Innovationsfonds

Im Rahmen des Innovationsfonds werden kreative Projektideen und modellhafte Einzelvorhaben gefördert, die das Ziel haben, Geflüchtete in Ausbildung und Arbeit zu bringen und Betriebe bei ihrer Ausbildung und Beschäftigung zu unterstützen. Projektkonzeptionen konnten bis zum  Stichtag 31.03.2020 unter der zentralen E-Mail-Adresse innovationsfonds@mags.nrw.de bei der Geschäftsstelle des Steuerkreises „Innovationsfonds“ eingereicht werden. 

Zwei Personen bei der Konzeption eines Projektes
 

Unsere Ziele

Ausbildungs- und Beschäftigungsreife verbessern

Ausgehend von den Kompetenzen der Teilnehmenden sollen innovative Ideen dazu beitragen, grundlegende Fertigkeiten und Fähigkeiten sicherzustellen.

Hemmnisse auf Unternehmensseite abbauen

Auf der Unternehmensseite sollen mögliche Hemmnisse abgebaut werden, damit die Unternehmen vermehrt junge geflüchtete Menschen ausbilden und beschäftigen können.

Einzelprojekte: Kurzdarstellung und Kontaktdaten

Träger:
Picco Bella gGmbH in Kooperation mit Sozialwerk Aachener Christen e.V. und Verein für allgemeine und berufliche Weiterbildung (VABW e.V.) Picco Bella gGmbH in Kooperation mit Sozialwerk Aachener Christen e.V. und Verein für allgemeine und berufliche Weiterbildung (VABW e.V.)
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
Das Projekt zielt darauf ab, einen unterstützenden Beitrag für Betriebe zur erfolgreichen Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Erwerbstätigkeit zu leisten. Dazu werden Betriebe befragt und Tutorials zu Themen erstellt, die übertragbar bzw. nutzbringend und entlastend für möglichst viele Betriebe und deren Mitarbeitende/Auszubildende sind. Sie sollen helfen die Ausbildung Geflüchteter einfacher zu gestalten und vor allem zu stabilisieren.
Projektstart: 
01.09.2020
Projektende: 
18.08.2022
Ansprechpartner/in im Projekt:
Kay Hohmann
Kontaktdaten:
Picco Bella gGmbH
Alexanderstraße 69-71
52062 Aachen

Telefon: 0241 - 94310920
E-Mail: hohmann@picco-bella.de
Träger:
College der Volkshochschule Aachen
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
Ziel ist es, eine präventive psychologisch-medizinische Sprechstunde am College der VHS Aachen für gesundheitlich besonders belastete Geflüchtete mit Duldung oder Gestattung, nachrangig auch mit Aufenthaltserlaubnis, aus Aachen und der Städteregion Aachen anzubieten. Es versteht sich als medizinisch-psychosoziales Clearing, von dem aus in die lokalen Gesundheitsstrukturen verwiesen wird. Außerdem vermittelt es dem Fachpersonal am College Handlungssicherheit in konkreten Situationen.
Projektstart: 
18.11.2020
Projektende: 
31.12.2022
Ansprechpartner/in im Projekt:
Dr. Susanne Stemmler
Kontaktdaten:
College Volkshochschule Aachen
Sandkaulbach 13
52062 Aachen

E-Mail: susanne.stemmler@mail.aachen.de
Webseite: https://www.vhs-aachen.de/programm/college-schulabschluesse/
Träger:
Heinz Hunger Berufskolleg gGmbH
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
Die Zielgruppe der Mädchen und Frauen soll soweit gestärkt werden, dass sie für sie umsetzbare eigene Entscheidungen treffen können. Dazu werden sowohl ein Coaching als auch Gruppenmodule genutzt. Aus der ZG sollen Multiplikatorinnen (6-10) gewonnen werden, die sich mit Unterstützung zu Kulturmittlerinnen/peers weiterentwickeln. Das Projekt kann anknüpfen an die bestehende Projektpartnerschaft in der Beschulung von Flüchtlingen sowie Aktivitäten im Projekt „angekommen in deiner Stadt Bielefeld".
Projektstart: 
01.11.2021
Projektende: 
30.11.2022
Ansprechpartner/in im Projekt:
Dr. Markus Schäfer, Anette Seyer
Kontaktdaten:
August-Bebel-Str. 135-145
33602 Bielefeld

Telefon: 0521 96502-115 bzw. -411
Email: Mschaefer@baj-bi.de / Aseyer@berufskolleg-tor6.de
Träger:
VIA Ruhr e.V.
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
ISABI ist ein Projekt in Kooperation mit der Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“. Zielgruppe sind geflüchtete Frauen im Alter von 18 bis 27 jahren die mit dem herkömmlichen arbeitsmarktpolitischen Instrumentarium (nicht oder) nur schwer zuerreichen ist. Neben Sprachförderung, der Stärkung des Selbstbewußtsein und kulturellen Kompetenzen sowie dem Ziel mögliche, berufliche Perspektiven zu eröffnen, verfolgt ISABI einen theaterpädagogischen Ansatz.
Projektstart: 
01.10.2020
Projektende: 
30.06.2022
Ansprechpartner/in im Projekt:
Michael Farrenberg
Kontaktdaten:
VIA Ruhr e.V.
Harpenerfeld 14
44805 Bochum

Telefon: 0234 / 95541-10
E-Mail: michael.farrenberg@via-ruhr.de
Webseite: www.via-ruhr.de
Träger:
Grone Bildungszentren NRW gGmbH
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
Das Projekt richtet sich an junge geflüchtete Frauen, die über ein abgeschlossenes Studium oder einen qualifizierten Schulabschluss verfügen. Ziel des Projekts ist die Unterstützung bei der Aufnahme einer qualifikationsadäquaten Arbeit oder Ausbildung in Deutschland, um einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel zu leisten. Dafür entwickeln wir spezielle Bausteine, die die Teilnehmerinnen entsprechend ihrer Erfahrungen, Ausbildung und Interessen gezielt auf eines der folgenden vier Berufsfeldern vorbereiten: Technik, Pädagogik, Gesundheit oder Büro-Management.
Projektstart: 
01.09.2020
Projektende: 
30.08.2022
Ansprechpartner/in im Projekt:
Barbara Wenzel
Kontaktdaten:
Freistuhl 3
44137 Dortmund

Telefon: 0231 99780021
E-Mail: b.wenzel@grone.de
Träger:
Grünbau gGmbH
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
FIP ist ein Angebot für marginalisierte junge Geflüchtete, die sich an sozialräumlichen Treffpunkten aufhalten, häufig in anderen Kommunen gemeldet und vom (Berufs-)Bildungs- und Hilfesystem entkoppelt sind. Durch aufsuchende Sozialarbeit werden Integrationshemmnisse in Ausbildung/Arbeit und Gesellschaft abgebaut und schrittweise Perspektiven erarbeitet. Auf interkommunaler Ebene werden mit den aktuellen Herkunftskommunen sowie Städten mit ähnlichen Zielgruppen Strategien und Lösungen entwickelt. Insgesamt sollen 50-60 Teilnehmende erreicht werden.
Projektstart: 
01.11.2020
Projektende: 
31.12.2022
Ansprechpartner/in im Projekt:
Florian Eichenmüller (Bereichsleitung), Felix Deckardt (Projektumsetzung)
Kontaktdaten:
Florian Eichenmüller
Arnoldstraße 4
44147 Dortmund
Telefon: 0231-28863719
E-Mail: feichenmueller@gruenbau-dortmund.de

Felix Deckardt
Mallinckrodtstr. 138
44147 Dortmund
Telefon: 0231-22921612
E-Mail: fdeckardt@gruenbau-dortmund.de
Träger:
Kommunales Integrationszentrum mit Diakonie Düsseldorf
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
Das Programm "Integration durch Social Networking" unterstützt die Zielgruppe von "Durchstarten in Ausbildung und Arbeit" dabei, ein interessengeleitetes, tragfähiges, persönliches soziales Netzwerk zu knüpfen. Vielfältige, passgenaue Angebote wie etwa Empowerment-Workshops, die Erschließung von lokalen Begegnungsorten und die Teilnahme an kulturellen Bildungs- und Begegnungsangeboten unterstützen die Teilnehmenden dabei. Ein solches Netzwerk soll dazu beitragen, die Teilhabe am Leben in Düsseldorf sowohl in beruflicher als auch in persönlicher Hinsicht zu steigern.
Projektstart: 
01.10.2020
Projektende: 
14.11.2022
Ansprechpartner/in im Projekt:
Lisbeth Hürter (KI), Aynur Tönjes (Koordinatorin bei der Diakonie)
Kontaktdaten:
Lisbeth Hürter
Erkrather Str. 377-389
40227 Düsseldorf
E-Mail: lisbeth.huerter@duesseldorf.de
Telefon: 0211/89 2 1137

Aynur Tönjes
Am Platz der Diakonie 1
40233 Düsseldorf
E-Mail: aynur.toenjes@diakonie-duesseldorf.de
Mobilnummer: 0173 – 42 18 136
Träger:
CJD Zehnthof Essen
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
Das Projekt unterstützt junge Familien mit Fluchthintergrund bedarfsorientiert und ganzheitlich in ihrem Integrationsprozess. Die Familien erhalten intensive, einzelfallbezogene Hilfestellungen und werden bei der Inanspruchnahme von lokal und regional vorhandenen Bildungs-, Ausbildungs- und anderen bedarfsspezifischen Angeboten unterstützt. Unser aufsuchender Ansatz unterstützt Familien, denen es schwer fällt Angebote mit einer „Komm-Struktur“ (z.B. Beratungsstellen, etc.) in Anspruch zu nehmen.
Projektstart: 
01.11.2020
Projektende: 
31.10.2022
Ansprechpartner/in im Projekt:
Christian Krahn
Kontaktdaten:
Schönscheidtstr. 154a
45307 Essen

Telefon: 0201 / 8987-767
E-Mail: christian.krahn@cjd.de
Webseite: http://www.cjd-zehnthof-essen.de/
Träger:
DRK Kreisverband Heinsberg e.V.
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
Das Projekt der Ausbildungspatenschaften soll jungen Geflüchteten dabei helfen den Weg in und durch die Ausbildung zu meistern. Durch Ehrenamtliche, die sogenannten Paten, wird dabei eine umfassende Hilfestellung gewährleistet, die etwa das Verfassen von Bewerbungen oder individuellen Sprachunterricht umfasst. Durch Schulungen zur interkulturellen Kompetenz werden die Paten im Vorfeld auf die Aufgabe vorbereitet und kommen auch danach regelmäßig zu Austauschtreffen zusammen, um das weitere Vorgehen abzustimmen.
Projektstart: 
01.10.2020
Projektende: 
31.12.2022
Ansprechpartner/in im Projekt:
Sven Erbel
Kontaktdaten:
Rudolf-Diesel-Straße 19
52525 Heinsberg

Telefon: 02431802241
E-Mail: s.erbel@drk-heinsberg.de
Webseite: www.drk-heinsberg.de
Träger:
isi e.V.(JMD und Antragsteller) BBZ der KH MK, Nestor
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
Die Entwicklung, Schaffung und Zusammenstellung einer Integrationswerkzeugkiste für junge geflüchtete Frauen im MK , um nachhaltig ihre Integration in gesellschaftliche und berufsbildende Systeme zu ermöglichen. Dies unter Einbeziehung beider Seiten der Integrationslinie. Unternehmen, als auch jungen Frauen sind die Zielgruppen dieses Projektes. Das BBZ der KH, der JMD / isi e.V. und der Bildungsträger Nestor, bündeln ihre Erfahrungen und Ressourcen, um die Zielgruppen zu erreichen und den Projekterfolg zu garantieren.
Projektstart: 
02.10.2020
Projektende: 
01.10.2022
Ansprechpartner/in im Projekt:
Ingrid Schumacher-Lojak
Kontaktdaten:
Werner-Jacobi-Platz 13
58636 Iserlohn

Telefon: 02371 24781
E-Mail: ingrid.schumacher@isiev.eu
Webseite: isiev.eu
Träger:
Migrafrica VJAAD e.V.
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
Das Projekt beabsichtigt ein gastronomisches Qualifizierungsangebot zu entwickeln, das 64 jugendlichen Geflüchteten mit gastronomischem Interesse und Vorkenntnissen fachtheoretische, fachpraktische und berufsbezogene sprachliche Kenntnisse und Kompetenzen vermittelt, um sie anschließend nachhaltig in eine Ausbildung oder Arbeit zu vermitteln. Kooperierende Unternehmen werden fortgebildet, übernehmen einen Teil der Qualifizierung und bieten Praktika an – Abschluss: Tagung/ Street-Food-Festival.
Projektstart: 
21.12.2020
Projektende: 
31.12.2022
Ansprechpartner/in im Projekt:
Amanuel Amare
Kontaktdaten:
Braunstraße 21
50933 Köln

Telefon: 0221 99390435
E-Mail: amare@migrafrica.org
Webseite: https://www.migrafrica.org/2021/03/18/gastro-8-0/
Träger:
IN VIA Kath. Verband für Mädchen- und Frauenarbeit Köln e.V.
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
Das Projekt „Kultur - mobil auf dem Weg zur Integration“ führt junge Menschen im Alter von 18 bis 27 Jahren mit Fluchthintergrund mit den Trägern der Nachmittagsbetreuung zusammen. Ziel ist es, diese Zielgruppe für eine zukünftige Arbeit im sozialen Bereich vorzubereiten und zu qualifizieren. Das Projekt verläuft jeweils in 3 Phasen (Vorbereitung und Qualifizierung, Durchführung/Praxiseinsatz im Offenen Ganztag, Nachbereitung/Vorbereitung des Übergangs in Arbeit/Schule). Jede Phase umfasst einen Zeitraum von 2 Monaten.
Projektstart: 
01.12.2020
Projektende: 
30.11.2022
Ansprechpartner/in im Projekt:
Birgit Urbanus
Kontaktdaten:
Stolzestraße 1a
50674 Köln

Telefon: 0221/4728 715
E-Mail: kulturarbeit@invia-koeln.de
Webseite: www.invia-koeln.de
Träger:
Caritasverband Lünen - Selm - Werne e.V.
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
In unserem Projekt „Pflegeausbildung für Frauen mit Fluchthintergrund“ (PfaFF) mit Sprachförderung sollen mindestens 10 Frauen eine 1-jährige Pflegefachassistenzausbildung o. eine 3-jährige Pflegefachkraftausbildung absolvieren. PfaFF ist modular u. zeitlich flexibel aufgebaut. Durch eine sozialpädagogische Begleitung werden mit Hilfe von Empowerment evtl. Ausbildungshemmnisse beseitigt. Sozialarbeiter *innen arbeiten eng mit den jeweiligen Fachmentoren *innen der Frauen zusammen. Zugleich soll im Verband ein nachhaltiges Diversitätsmanagement etabliert werden.
Projektstart: 
01.10.2020
Projektende: 
31.08.2022
Ansprechpartner/in im Projekt:
Gisela Weiß
Kontaktdaten:
Caritasverband Lünen - Selm - Werne e.V.
Lange Str. 84
44532 Lünen

Mobil: 0151 155 011 39
E-Mail: weiss@caritas-luenen.de
Träger:
GGUA e.V.
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
Das Projekt stellt Informationen zu den unterschiedlichen Möglichkeiten der Passbeschaffung und Beschaffung anderer Dokumente zur Identitätsklärung zur Verfügung und pflegt diese Informationen laufend. Ziel: Die Teilhabemanager*innen im Rahmen von „Gemeinsam klappt‘s“ in einem zentralen Aspekt ihrer Aufgabenwahrnehmung (Vermittlung in Arbeit und Ausbildung) zu unterstützen und somit einen Beitrag zur Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit zu leisten.
Projektstart: 
01.01.2021
Projektende: 
15.12.2022
Ansprechpartner/in im Projekt:
Elke Pieck
Kontaktdaten:
Hafenstraße 3-5
48153 Münster

Telefon: 0251-144860
E-Mail: pieck@ggua.de
Webseite: www.ggua.de
Träger:
kitev
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
Im Hauptbahnhof OB entsteht in gemeinsamer Arbeit mit in Oberhausen lebenden Geflüchteten und final von ihnen selbst betrieben ein kultureller Arbeits- und Veranstaltungsort, zugleich ein qualitativ hochwertiges Café. Die Fertigstellung erfolgt in mehreren Workshops von jeweils 5-10 Teilnehmenden, die zugleich Einblicke in verschiedene Berufe ermöglichen. In Kooperation mit mehreren lokalen Partnerinitiativen finden begleitend Ausbildungsberatungen, Verfahrens- sowie Alltagshilfe als auch Sprachkurse statt, um mehr Sicherheit für unsere Teilnehmenden zu gewinnen.
Projektstart: 
01.10.2020
Projektende: 
31.10.2022
Ansprechpartner/in im Projekt:
Gianna Gardeweg
Kontaktdaten:
Willy-Brandt-Platz 1
46045 Oberhausen

Mobilnummer: 015770462721
E-Mail: gardeweg@kitev.de / genau@kitev.de
Webseite: https://www.facebook.com/search/top?q=gemeinsam%20neu%20aufbauen / https://kitev.de
Träger:
Stadt Oelde in Koop. mit VHS Oelde-Ennigerloh
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
Begleitung der jungen Erwachsenen vor und während der Ausbildung in einem strukturierten Netzwerk aus drei Bausteinen: offene Anlaufstelle angedockt an bestehendes Integrations-Café - zweiter Baustein: gezielte Förderung Basiswissen insbes. Mathematik - dritter Baustein: Erwerb von IT-Kompetenzen
Projektstart: 
01.09.2020
Projektende: 
30.11.2022
Ansprechpartner/in im Projekt:
Anja Radner
Kontaktdaten:
Stadt Oelde
Ratsstiege 1
59302 Oelde

Telefon: 02522 72-106
E-Mail: Anja.Radner@oelde.de
Träger:
IN VIA Paderborn e.V.
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
Das Projekt TAFF gliedert sich in drei Schwerpunkte: 1. individuelle Beratung, Begleitung u. Vermittlung der Teilnehmenden in Ausbildung oder Beschäftigung in TZ, zusätzliche Ansprache potentiell geeigneter Unternehmen 2. vorbereitende und arbeitsbegleitende Qualifizierung, die sich am individuellen Bedarf der Person orientiert, i. d. R. beginnend mit einer Kompetenzfeststellung, 3. Unterstützung der beteiligten Arbeitgeber*innen. Vor, während und nach dem Beginn einer Ausbildung oder Arbeit sind die Beraterinnen von TAFF Ansprechpartnerinnen für die Teilnehmenden und die Betriebe.
Projektstart: 
01.10.2020
Projektende: 
30.09.2022
Ansprechpartner/in im Projekt:
Margarete Schwede
Kontaktdaten:
Bahnhofstraße 19
33102 Paderborn

Telefon: 05251 1228-34
E-Mail: m.schwede@invia-paderborn.de
Webseite: www.invia-paderborn.de
Träger:
alpha e.V. - Soziale Dienstleistungen Diakonie Wuppertal - Soziale Teilhabe gGmbH
Schwerpunkte / Projektkurzbeschreibung:
Durch ein innovatives Ansprachekonzept sollen geflüchtete Frauen erreicht und aktiviert werden. Ein familienorientiertes Coaching, stellt die Frau in den Mittelpunkt und schließt gleichzeitig die Bezugspersonen mit ein. Coaching und bedarfsorientierte Veranstaltungen stärken die eigene Persönlichkeit und unterstützen bei der beruflichen Teilhabe. Das Ziel ist, die Frauen an Regelangebote anzubinden, Systemwissen zu vermitteln, Begegnungen zu schaffen und berufliche Perspektiven zu erarbeiten.
Projektstart: 
01.07.2021
Projektende: 
30.06.2023
Ansprechpartner/in im Projekt:
Barbara Steins, Anton Mause
Kontaktdaten:
E-Mail: steins@alphaev.de
Webseite: www.alphaev.de

E-Mail: amause@diakonie-wuppertal.de
Webseite: www.sozialeteilhabe.de

FAQ - Förderbaustein 5 Innovationsfonds

Die wichtigsten Fragen & Antworten
(Sachstand: 19.05.2020)

Die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen im Rahmen der Initiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ umfasst auch die Regelungen zum Baustein 5.

Nein, die Bausteine sind einzeln zu betrachten.

Gefördert werden Ausgaben für innovative Maßnahmen und Projekte modellhaften Charakters, die

  1. die Ausbildungs- und / oder Beschäftigungsreife der Zielgruppe unterstützen und verbessern.
  2. die Hemmnisse auf der Unternehmensseite abbauen, um Menschen aus der Zielgruppe auszubilden und zu beschäftigen.

Oftmals werden vor Ort in den Kommunen, bei Unternehmen oder bei Trägern im gelebten Arbeits-, Beratungs-, und Betreuungsalltag praxisnahe Lösungsansätze gefunden, die hiermit unmittelbar entwickelt und erprobt werden sollen.

Es können beispielsweise Maßnahmen sein,

  • die die Zielgruppe auf eine Ausbildung vorbereiten,
  • sie in Ausbildung bringen oder ihre Beschäftigung unterstützen,
  • Ansätze, die zur gegenseitigen Verständigung im Unternehmen beitragen,
  • interkulturelle Kompetenzen fördern,
  • neue Lehr- und Lernmethoden einsetzen, um die Zielgruppe besser in Ausbildung und Arbeit zu integrieren.

Impulse und innovative Ideen, die insbesondere Frauen mit Fluchterfahrung darin unterstützen, den Einstieg in den Beruf zu finden, sind hier besonders gefragt.

Der Begriff innovativ ist im lokalpolitischen Kontext zu definieren. Es ist möglich, dass ein Ansatz sich bereits in einer Kommune x in Nordrhein-Westfalen etabliert hat und für die Kommune y ein innovativer Schritt darstellen würde. Im Fokus des Förderbausteins 5 steht Versorgungslücken vor Ort zu schließen.

Ja. Auch rechtskreisübergreifende Ansätze sind förderfähig.

Zuwendungsempfangende sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Betriebe, Wirtschaftsförderungseinrichtungen, Träger von beruflichen Ausbildungs- und Weiterbildungseinrichtungen, Wirtschafts- und Arbeitnehmerverbände sowie Kammern, Kommunen sowie lokale wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure, Vereine und Stiftungen. Eine Beteiligung durch Dritte ist möglich und durch einen „Letter-Of-Intent“ zu belegen. Wird die Maßnahme oder das Projekt durch Dritte (z. B. private Geldgebern/Stiftungen) mitfinanziert, haben diese ihre Beteiligung durch eine schriftliche Zusage verbindlich zu bestätigen,  das heißt es muss eine schriftliche und verbindliche Kostenzusage des Dritten vorliegen, dass er/sie sich an dem Projekt finanziell beteiligt.

Sind nicht Haushaltssicherungskommunen Antragsteller, so ist ein Eigenanteil von mindestens 20 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben zu erbringen (vgl. Richtlinie, Abschnitt 5.2)

Wenn Mittel vorhanden sind, werden Stichtage zur Projekteinreichung auf der Internetseite www.durchstarten.nrw veröffentlicht.

Inhalte dieser innovativen Maßnahmen und Projekte sollten sich auf die Zielgruppe beziehen, insbesondere

  • Frauen mit Fluchthintergrund
  • geflüchtete Menschen, die sich im Vorfeld oder bereits in einer Ausbildung befinden
  • Menschen, die über eine Duldung oder eine Aufenthaltsgestattung nach § 55 Asylgesetz verfügen und von der 3+2 Regelung gemäß § 60a Aufenthaltsgesetz bereits profitieren.
  • Menschen, die über eine Duldung oder eine Aufenthaltsgestattung nach §55 Asylgesetz verfügen und potenziell von der 3+2 gemäß § 60a Aufenthaltsgesetz Regelung profitieren können.

Es ist wichtig vor Ort zu identifizieren, welche Angebote und Maßnahmen für die Zielgruppe bereits existieren. Es darf zu keiner Doppelförderung kommen. Im Konzept ist es ansonsten argumentativ gut und konkret darzulegen, inwieweit das Konzept eine Versorgungslücke schließt bzw. schließen kann. Ansonsten sollten die unter „Personengruppe“ beschriebenen Menschen im Fokus stehen.

Nein, es gibt keine inhaltlichen Einschränkungen.

Maßgeblich für die Entscheidung über die Förderung eines Modellprojekts sind unter anderem:

  • der Beitrag der Maßnahme zur Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit
  • das Innovationspotential des Förderkonzepts
  • die Nachhaltigkeit der Finanzierung bei erfolgreicher Projektdurchführung
  • die Aussicht auf die Verstetigung und Transferfähigkeit des Vorhabens
  • die Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung, insbesondere von Frauen oder Personen mit Betreuungsverantwortung und
  • die Arbeitsmarktnähe der Projektidee.

Im Rahmen des Innovationsfons stehen insgesamt 5 Mio. Euro zur Verfügung.

Nein, es stehen insgesamt 5. Mio. Euro für innovative Projekte und modellhafte Maßnahmen zur Verfügung.

Ja, es gibt keine Begrenzung.

Die Mittel werden nach dem Aufruf im Wettbewerb vergeben. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) und das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) entscheiden mit Beratung durch die landeseigene Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B.) und die Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI), welche Projekte gefördert werden.

Die Unterstützung der Kommune für die Projektidee ist einzuholen. Das positive Votum der Kommune ist zum Beispiel in einem „Letter-Of-Intent“ oder in einer Kooperationsvereinbarung darzulegen.

Sowohl Personalausgaben, als auch projektbezogene Sachausgaben sind förderfähig. (s. 5.5.5 der Richtlinie)

Nein, auch Dritte können den Baustein beantragen (z. B. Träger), aber ein Letter of Intent (LOI) der Kommune muss vorliegen. In Abschnitt 3.2 in Verbindung mit 4.8 der Richtlinie sind weitere, mögliche Zuwendungsempfangende aufgeführt.

Über den Letter of Intent der Kommune kann sichergestellt werden, dass nur Maßnahmen beantragt werden, die in das Gesamtkonzept passen und nicht in Konkurrenz zu bestehenden Angeboten stehen.

Ja, wenn die Haushaltssicherungskommune Antragsteller ist. Sonst ist ein Eigenanteil von 20 Prozent zu erbringen.

Die Erbringung des Eigenanteils über Personal ist möglich. Es muss nachgewiesen werden, dass das Personal (ausschließlich bzw. anteilig) im Projekt tätig ist.

Welche Träger infrage kommen, ist in der Richtlinie formuliert. De facto wird es darauf ankommen, dass es sich um einen geeigneten, anerkannten Träger aus Sicht der Kommune handelt.

Bewerbungen können zu folgendem Stichtag mit einer Projektkonzeption eingereicht werden: 31.03.2020. Zur Projektkonzeption wird durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) eine fachliche Stellungnahme der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B.) und der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LAKI) herangezogen. Weitere fachliche Stellungnahmen können bei Bedarf eingeholt werden. Eine Entscheidung über die grundsätzliche Förderfähigkeit und die Auswahl der eingereichten Projekte erfolgt anhand der vorliegenden Stellungnahmen zur Projektkonzeption durch ein unabhängiges Expertengremium, dem „Steuerkreis Innovationsfonds“, der nach Beratung und Befassung im Rahmen einer Sitzung oder per Umlaufbeschluss eine einvernehmliche Förderempfehlung zum Vorhaben ausspricht. Die Bewerber mit Förderempfehlung werden dann von der Geschäftsstelle des Steuerkreises zur Antragstellung aufgefordert. Die abschließende Förderentscheidung obliegt der Bewilligungsbehörde.

Die Bewerbung erfolgt mit den entsprechenden Antragsunterlagen ausschließlich auf dem elektronischen Weg unter der zentralen E-Mail-Adresse innovationsfonds@mags.nrw.de bei der Geschäftsstelle des Steuerkreises „Innovationsfonds“.

Siehe zum Antragsverfahren auch Abschnitt 7.1 der Richtlinie und zum Bewilligungsverfahren Abschnitt 7.2 der Richtlinie.

Bei der Antragsstellung des 5. Förderbausteins gibt es die Option der Nachqualifizierung. Der Bewerbungsbogen ist die Grundlage für den Wettbewerb. Der Antrag muss nach Auswahl bzw. Aufforderung bei der Bewilligungsbehörde gestellt werden.

Der Verwendungsnachweis ist innerhalb von drei Monaten nach Beendigung des Bewilligungszeitraumes, spätestens jedoch mit Ablauf des dritten Monats nach Ablauf des Haushaltsjahres vorzulegen. Der Nachweis über die Beschäftigung des eingesetzten Personals erfolgt durch Vorlage des Arbeitsvertrages. Projektbezogene Sachausgaben sind als tatsächlich entstandene zuwendungsfähige Ausgaben nachzuweisen.

Downloads

Der Förderantrag für den Förderbaustein 5 und weitere Informationen stehen Ihnen auf der Internetseite der Bezirksregierung Arnsberg zur Verfügung:
 

Hier gelangen Sie zu den Informationen und Downloads zum Förderbaustein 5.

Förderbaustein 5

Hier gelangen Sie zur Übersicht aller Förderbausteine.

alle Förderbausteine auf einen Blick

Finden Sie jetzt Ihre kommunale Ansprechperson!

ZUR NRW-KARTE