Fünf junge Geflüchtete berichten in den kommenden Tagen in einer Video-Serie über ihren Weg in Ausbildung und Arbeit.

Video aus Köln: Junge Geflüchtete „starten durch“

"Durchstarten in Ausbildung und Arbeit" ist eine gemeinsame Initiative des Arbeitsministeriums (MAGS) und Integrationsministeriums (MKFFI) und wird landesweit umgesetzt. Das Land stellt 50 Millionen Euro für die Arbeitsmarktintegration junger Geflüchteter zur Verfügung. Seit Sommer 2020 werden in den 53 Kreisen und kreisfreien Städten Angebote für Geflüchtete im Alter von 18 bis 27 Jahren gefördert, die bislang von Angeboten des Regelsystems zur Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung ausgeschlossen sind. 

In Köln berichtet der Teilnehmende Kossi Noudoukou von seinem Ziel, eine Ausbildung zum Verkäufer abzuschließen und als Schuhverkäufer zu arbeiten. Aber auch eine Ausbildung als Busfahrer kann er sich vorstellen oder eine Fortführung seines im Togo begonnenen Studiums im Bereich Geografie und Marketing. Qaiser Abdullah Ali ist 2019 aus dem Irak nach Deutschland gekommen und strebt nach der B1-Prüfung eine Ausbildung zum Kinderpfleger an.

Die Initiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ unterstützt die beiden Teilnehmer mit „berufsbegleitender Qualifizierung und/oder Sprachförderung“. Der Träger „Integrationshaus e.V. in Köln bietet für die Teilnehmenden u.a. Berufsorientierung, Bewerbungstraining und EDV- Kurse. „Die Förderung nimmt eine Zielgruppe in den Fokus, die jahrelang nichts tun durfte, nicht mal einen Sprachkurs besuchen“, betont Geschäftsführerin Elizaveta Khan. Primäres Ziel der Kurse ist es, so Lehrkraft für Deutsch als Zweitsprache (DaZ) Delshad Abramians, die Deutschkenntnisse so weit zu bringen, dass die Teilnehmenden einen Einstieg in Ausbildung oder Arbeit finden.

Mit einem linken Mausklick auf die Fotos gelangen Sie zum entsprechendem Video.

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